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Sportsponsoring-Trends für 2019

Sportsponsoring boomt nach wie vor, noch nie wurde mehr Geld in das Marketing mit Sportlern, Sportmannschaften oder Sportevents gesteckt. Als Konsument wird man on- und offline tagtäglich von zahlreichen Werbebotschaften überschwemmt. Der Sport hat jedoch einen ganz großen Vorteil: echte Emotionen! In Verbindung mit den digitalen Möglichkeiten entsteht ein rießiges Potenzial – für große Unternehmen wie für kleine Start-ups.

Wir zeigen euch hier die 5 wichtigsten Trends im Sport-Sponsoring für 2019.

1. Klassisches Athletensponsoring

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Das Sponsoring von aktiven sowie ehemaligen Profisportlern ist bei Unternehmen nach wie vor die gängigste und profitabelste Variante die über den gesamten Marketing-Mix und innerhalb der Kommunikation über alle Medien hinweg wirkt. Beispiele für langfristige Partnerschaften sind Tiger Woods mit Nike oder Roger Federer mit Wilson – dieser Sponsoring-Deal wurde sogar auf Lebenszeit abgeschlossen!
Ehemalige Profisportler sind nach ihrer aktiven Karriere dann meist in einer Rolle als Influencer, Markenbotschafter oder Digital Content Creator aktiv.

 

2. Targeting

Targeting ist das Gegenteil des Gießkannen-Prinzips. Pull-Marketing und zielgruppengerechte Ansprache statt Push-Marketing und „eine Werbebotschaft für alle”. Denn bei Facebook, Instagram, Twitter, Snapchat und den anderen sozialen Netzwerken können werbetreibende Unternehmen genau festlegen, wen die Message erreichen soll. Das könnt auch ihr als Sportler nutzen, um mit eurem Content exakt eure Fanbase zu erreichen!

Beispiel gefällig? Die Adidas-App!

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Quelle: https://www.adidas.de/adidasapp

Hauseigenes Targeting vom Feinsten, mit kostenlosen und DSGVO-konformen Konsumenten-Daten, da man freiwillig seine Interessen angibt und entsprechende News und Angebote erhält.

 

3. Sponsoring in Trendsportarten

Sportsponsoring im Trendsport wird für Unternehmen immer interessanter. Sie nutzen Sponsoring in jungen, dynamischen und angesagten Trendsportarten wie z. B. Triathlon oder Bouldern, um ihre Zielgruppe zu verjüngen und neue Kunden zu akquirieren. Diese Sportarten stehen für Ausdauer, Willensstärke und Trainingsehrgeiz. Diese Werte lassen sich optimal und branchenübergreifend nutzen, da sie für Unternehmen genau das widerspiegeln, was ihnen fehlt: Emotionen. Daher verwundert es nicht, dass der Autohersteller Audi eine Partnerschaft mit dem zweimaligen Ironman Weltmeister auf Haiwaii (2017 und 2018) – Patrick Lange – eingegangen ist oder Jan Frodeno – ebenfalls zweimaliger Ironman Weltmeister – von Mercedes und der Allianz Versicherung unterstützt wird. Versicherungen sehen also auch, dass die Themen Gesundheit und Fitness in unserer Gesellschaft immer wichtiger werden und sind deshalb im Sportsponsoring sehr aktiv.

Ein weiteres Beispiel findet sich im Klettersport. Bouldern ist bei Sportlern nach wie vor sehr beliebt.

TIPP: Wer sich für Bouldern interessiert, sollte mal zum Boulder Worldcup Finale kommen, das seit nunmehr acht Auflagen im Münchner Olympiastadion stattfindet und regelmäßig gute 5000 Zuschauer anlockt!

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BMW wurde als offizieller Partner der Drone Racing League (DRL) ernannt, die in diesem futuristischen Trendsport eine der größten internationalen Rennserien organisiert, die „2018 DRL Allianz World Championship„. Drohnenrennen werden auf der ganzen Welt immer beliebter. Am 28. Juli 2018 wurde die BMW Welt in München in eine „Gladiator-Arena“ umgewandelt, in der die besten Piloten der internationalen Drone Racing League (DLR) um einen Platz im Finale der DRL-Allianz-Weltmeisterschaft 2018 in Saudi-Arabien kämpften.

 

4. Lauf-Communities als Marketing-Tool

Asics Frontrunner, Garmin Lauftraining, Adidas Runners. Immer mehr Sportartikelhersteller sind im Sponsoring von regionalen Laufgruppen aktiv.

Mit den „adidas Runners hat Adidas eine bisher so nicht dagewesene Plattform für Running-Fans ins Leben gerufen. Im Vordergrund stehen dabei der Spaß am Laufen und Trainieren in der Gruppe sowie die Vermittlung von Wissen rund um das Thema Running. Die „adidas runners“ sind eine globale Running-Community, die Läufer auf der ganzen Welt motiviert und zusammenbringt. Coaches unterstützen die Läufer zudem beim Training, Regeneration, Ernährung, Mindset und der richtigen Ausrüstung.

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Die Läufer bekommen

  • Intensive Intervalltrainingseinheiten bis hin zu speziellen Workouts für die Rumpfmuskulatur. Dazu die besten Ratschläge von Adidas Strength- und Runningcoaches
  • Die neuesten Erkenntnisse rund um das Thema Ernährung vor und nach einem Rennen oder Training
  • Personalisierte Trainingspläne und exklusive Erlebnisse

Die Teilnahme ist völlig kostenlos und erfolgt ganz einfach über eine Anmeldung auf der AR Website https://www.adidas.de/adidasrunners/, bei der man sich für eine Lauf-Community in seiner Stadt entscheidet.

Die Lauf-Communities gibt es mittlerweile in über 50 Städten weltweit, in Deutschland z. B. in Frankfurt, Berlin, München und Hamburg. Für adidas sind die internationalen Laufgemeinschaften ein strategisches Marketing-Tool. Das Phänomen von sogenannten Brand Communities (Markengemeinschaften) hat in den letzten Jahren stark zugenommen und wird gerade in der Sportindustrie gezielt als Marketinginstrument eingesetzt. Diese Gruppen ermöglichen eine neue Dimension der Kundenbeziehung und schaffen Verbindungen zwischen Marken und Konsumenten, aber auch zwischen einzelnen Konsumenten, die dieselben Interessen an einer Marke teilen. Das Ziel der AR ist es also, eine emotionale Bindung zwischen der Marke und den Läufern herzustellen.

 

5. Influencer Marketing

Mehr zu diesem Thema findet ihr in diesem Blog-Beitrag

cw_sportmanagement_ko

https://www.cw-sportmanagement.de/blog/influencertrends/

2019-01-09T16:36:04+00:00Allgemein|

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